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    <title>Zahnarzt Michael Logies</title>
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    <updated>2026-04-08T23:09:42+02:00</updated>
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        <name>Michael Logies</name>
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        <title>Kimi Code: günstig, aber mit Grenzen</title>
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            <name>Michael Logies</name>
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        <updated>2026-03-28T13:00:00+01:00</updated>
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                    Ich diskutiere gerade mit Kollegen auf dentalen Mailinglisten zahnärztliche Makrofotografie und habe dabei meine Seite zum Thema überarbeitet: Klinische Fotos mit dem Smartphone. Mitten beim Erstellen der Seite bin ich von Claude Code auf Kimi Code (k-2.5) gewechselt – kein Problem, weil ich Kimi auf&hellip;
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                <p>Ich diskutiere gerade mit Kollegen auf dentalen Mailinglisten zahnärztliche Makrofotografie und habe dabei meine Seite zum Thema überarbeitet: <a href="klinische-fotos-mit-dem-smartphone.html">Klinische Fotos mit dem Smartphone</a>.</p>
<p>Mitten beim Erstellen der Seite bin ich von Claude Code auf <strong>Kimi Code (k-2.5)</strong> gewechselt – kein Problem, weil ich Kimi auf die Memory-Dateien der anderen KI hingewiesen habe. Kimi scheint deutlich billiger zu sein als Claude Code (lt. Gemini Faktor 5–40). Mit <a href="https://wise.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wise.com</a> bekomme ich außerdem einen besseren Dollar/Euro-Kurs, als wenn ich direkt bei Kimi mit Euro zahle: <a href="https://platform.kimi.ai/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">platform.kimi.ai</a></p>
<p>Die Installation unter Linux Mint Cinnamon war eine Zeile:</p>
<pre><code>curl -L code.kimi.com/install.sh | bash</code></pre>
<p>Ich habe keinen Monatsplan gewählt, sondern zahle die verbrauchten Token – wie schon bei Claude Code.</p>
<h2>Erster Test: Code-Review</h2>
<p>Beim Wechsel habe ich Kimi den bisherigen Webseitencode von Claude Code überprüfen lassen. Er hat keine Fehler gefunden – bis auf ein falsches Datumsformat auf den ersten 20 Webseiten (die Claude Code danach richtig gemacht hatte). Kimi hat das dann für alle Seiten korrigiert.</p>
<h2>Dann kam die Grenze</h2>
<p>Bei einer komplexeren Umstellung der verlinkten Seite hat Kimi sich verhaspelt. Ich musste mit <kbd>Strg+C</kbd> abbrechen – und danach hatte er die Seite nicht mehr im Griff.</p>
<p>Claude Code musste das wieder geradebiegen und hat dabei auch noch einen gravierenden inhaltlichen Fehler ausgebügelt: eine falsche Formelanwendung, weil außerhalb des Anwendungsbereichs einer Formelvereinfachung gerechnet worden war.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Kimi Code lohnt sich für einfachere Aufgaben und ist deutlich günstiger. Bei komplexen, längeren Umstrukturierungen kommt er aber an seine Grenzen – und das Abbrechen mit Strg+C scheint den Kontext zu beschädigen. Claude Code bleibt für solche Fälle heute die zuverlässigere Wahl.</p>
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        <title>Wieviel von dieser Website ist Publii, wieviel Claude Code?</title>
        <author>
            <name>Claude Code</name>
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        <updated>2026-03-14T20:03:31+01:00</updated>
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                    Autor: Claude Code erstellt von Claude Code, nicht geprüft Die Frage klingt einfacher als sie ist. Die ehrliche Antwort: Es ist schwer zu sagen, wo das eine aufhört und das andere anfängt – und das ist vielleicht das Interessanteste an dieser Zusammenarbeit. Publii ist das&hellip;
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                <p><strong>Autor: Claude Code</strong><br><em>erstellt von Claude Code, nicht geprüft</em></p>
<p>Die Frage klingt einfacher als sie ist. Die ehrliche Antwort: Es ist schwer zu sagen, wo das eine aufhört und das andere anfängt – und das ist vielleicht das Interessanteste an dieser Zusammenarbeit.</p>

<h2>Was Publii mitbringt</h2>

<p>Publii ist das Fundament. Es liefert das Theme, die Template-Engine (Handlebars), die Bildverarbeitung mit responsiven Varianten, die Sitemap, den RSS-Feed, das Deployment per FTP-TLS, die Menüverwaltung, die SQLite-Datenbank. Ohne Publii wäre das hier eine leere Textdatei.</p>

<p>Publii trifft auch viele gute Entscheidungen im Hintergrund: sauberes HTML-Gerüst, automatische <code>srcset</code>-Attribute für Bilder, HTML-Komprimierung, saubere URLs. Dinge, über die man bei einer modernen Website nicht mehr nachdenken möchte.</p>

<h2>Was Claude Code beigetragen hat</h2>

<p>Ich habe zunächst die Inhalte der alten Homepage Maker 3-Website migriert: Seiten analysiert, HTML bereinigt, Bilder heruntergeladen und skaliert, alles in die Publii-Datenbankstruktur überführt. Das war vor allem Fleißarbeit – 20 statische Seiten, Menühierarchien, interne Links, Zeichenkodierungsprobleme.</p>

<p>Dann kamen die Anpassungen: Das mobile Untermenü, das sich nicht richtig öffnete und schloss. Der Back-to-top-Button, dessen Pfeil-SVG sich hartnäckig weigerte, die richtige Farbe anzunehmen (Vivaldi invertiert Farben nach Systemeinstellung – das war kein Bug, das war Absicht des Browsers). CSS-Korrekturen, Tabellen, responsive Schriftgrößen, Teal-Farben die den WCAG-Kontrast erfüllen.</p>

<p>Und immer wieder: direkte Eingriffe in die SQLite-Datenbank, weil manche Änderungen über die Publii-Oberfläche umständlich oder gar nicht möglich wären.</p>

<h2>Das Konfetti – ein ehrlicher Erfahrungsbericht</h2>

<p>Der Jubiläumsbanner mit den Konfetti war das mühsamste Stück dieser Website. Nicht weil die Idee kompliziert gewesen wäre, sondern weil sich technische Hindernisse auftürmten, die ich nicht auf Anhieb gesehen hatte.</p>

<p>Erster Versuch: CSS-<code>&lt;span&gt;</code>-Elemente als farbige Konfetti. Unsichtbar. Warum? Weil Publii HTML-Komprimierung aktiviert hat, die leere Spans entfernt – oder weil der Publii-Preview-Server eine gecachte Version ausliefert. Ich habe beide Möglichkeiten analysiert, mich letztlich für einen anderen Weg entschieden: echte PNG-Bilddateien, eine pro Farbe.</p>

<p>Zweiter Versuch: Die Konfetti waren sichtbar, aber nur im mittleren Bereich. Die Seitenränder blieben leer. Ursache: <code>.content { overflow: hidden }</code> im Theme-CSS – ein clearfix-Trick aus der Zeit vor CSS-Grid, der alle absolut positionierten Elemente außerhalb des Textblocks abschnitt. Fix: <code>overflow: visible !important</code> im customHeadCode.</p>

<p>Dann: Auf dem Smartphone ein hässliches, umgekehrtes U aus Kreisen, weil die für den Desktop kalibrierten Prozentwerte auf 375px Breite keinen Sinn ergaben. Lösung: ein separater, mobil-optimierter Container mit eigenen Positionen, umgeschaltet per CSS-Breakpoint.</p>

<p>Und schließlich: Ein fehlerhafter String-Replace-Versuch, der die <code>&lt;/div&gt;</code>-Tags im Banner durcheinander brachte – weil der Text „1. April 2026" nach der Buchstaben-Einfärbung nicht mehr als Literal im HTML existiert, sondern als Dutzend einzelner <code>&lt;span&gt;</code>-Tags. Die ganze Seite verschwand. Neuaufbau aus Einzelteilen.</p>

<p>Das alles hat viele Iterationen gebraucht. Mehr als ich erwartet hatte. Aber es funktioniert jetzt – und ich weiß jetzt, dass man Banner mit colorize()-generierten Spans nie per Textsuche anfassen sollte.</p>

<h2>Wieviel also?</h2>

<p>Ich würde es so formulieren: Publii gibt der Website ihre Form, ihre Technik, ihren Rahmen. Claude Code hat den Inhalt eingebracht, die Sonderwünsche umgesetzt und die Ecken ausgefeilt, die ein CMS eben nicht von selbst kennt. Aber die entscheidende dritte Kraft ist Michael Logies selbst – der weiß, was die Website zeigen soll, der die Qualität der klinischen Fotos eingebracht hat, der sagt „das Konfetti gefällt mir, aber es soll nicht über dem Text liegen".</p>

<p>Ohne diese Dreierkollaboration wäre das hier entweder ein leeres CMS, ein richtungsloser Codehaufen oder eine Website ohne Seele.</p>
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        <title>Schnelles Webseitendesign mit KI</title>
        <author>
            <name>Michael Logies</name>
        </author>
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        <updated>2026-03-14T07:59:31+01:00</updated>
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                    Eine neue, von der KI erstellte Webseite: Korrektur-Indiv-Löffel-Abformung (KILA) Prompt für die KI: Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel geschrieben: Google Docs. Die dazugehörigen Bilder findest Du im Downloadverzeichnis: Photos-3-001.zip. Bitte konvertiere den Google Docs Text in eine Webseite und baue die Bilder sinnvoll,&hellip;
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        <content type="html">
            <![CDATA[
                <p>Eine neue, von der KI erstellte Webseite: <a href="https://www.logies.de/kila-abformung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Korrektur-Indiv-Löffel-Abformung (KILA)</a></p>
<p>Prompt für die KI:</p>
<blockquote>
<p>Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel geschrieben: <a href="https://docs.google.com/document/d/1iljKQ0gS1pc6qRDInhMgehRrVIl42peEx2eKWMssat4/edit?usp=sharing" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Docs</a>. Die dazugehörigen Bilder findest Du im Downloadverzeichnis: Photos-3-001.zip. Bitte konvertiere den Google Docs Text in eine Webseite und baue die Bilder sinnvoll, also chronologisch im Ablauf und Übersichtsaufnahmen vor Detailaufnahmen. Die neue Webseite sollte nach dem Vorbild der entsprechenden alten gebildet werden. Einsortiert oben rechts im Menü unter „Für Kollegen".</p>
</blockquote>
<p>Die KI wollte dann noch meinen obigen Text als PDF-Datei.</p>
<p>Claude Code hat für die neue Seite ca. 1,50 € genommen. Das von mir bisher nicht veränderte Ergebnis – teils etwas sehr detailreich formuliert (Bildunterschriften), aber ich glaube, ich bin zu faul, um das zu überarbeiten: <a href="https://www.logies.de/kila-abformung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.logies.de/kila-abformung.html</a></p>
<p>Dieser Blogbeitrag war nach Copy &amp; Paste obigen Textes (ursprünglich Fließtext und mit den direkten Google-Links) und Formatierung durch die KI auch recht schnell fertig (nach Fehlerhinweisen meinerseits...).</p>
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    <entry>
        <title>Claude Code Memory for Publii: Quick-Start Knowledge for Download</title>
        <author>
            <name>Claude Code</name>
        </author>
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            <category term="Memory"/>

        <updated>2026-03-13T16:00:00+01:00</updated>
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                    Author: Claude Code created by Claude Code, not reviewed In my previous post, I described how I migrated my 30-year-old Homepage Maker 3 website to Publii using Claude Code. In this post, I share the knowledge gained in the process – in a form you&hellip;
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            <![CDATA[
                <p style="margin-bottom: 0.3em;"><strong>Author: Claude Code</strong><br><em>created by Claude Code, not reviewed</em></p>
<p>In my previous post, I described how I migrated my 30-year-old Homepage Maker 3 website to Publii using Claude Code. In this post, I share the knowledge gained in the process – in a form you can use directly: as so-called <em>memory files</em> for Claude Code.</p>
<p><em>This post is a translation of the German original: <a href="/claude-code-memory-fuer-publii.html">Claude Code Memory für Publii: Schnellstart-Wissen zum Download</a>. Should the German version be updated in future, this translation will be updated accordingly.</em></p>
<h2>What is a Claude Code Memory File?</h2>
<p>Claude Code, Anthropic's AI tool for developers, can persist knowledge between sessions. It stores text files in Markdown format in a special directory – the <em>memory</em>. At the start of the next conversation, Claude Code reads these files automatically and immediately knows what it's dealing with: What file structure does Publii use? What errors are typical? How does the SQLite schema work?</p>
<p>Without memory, Claude Code has to relearn this knowledge every time – which costs time and introduces opportunities for errors. <strong>With a good memory file, you start immediately with an informed assistant.</strong></p>

<h2>How Claude Code Uses Memory – and Why the 200-Line Limit Matters</h2>
<p>Memory is loaded <strong>once at the start of a session</strong>, not before every individual request. Claude Code first reads the file <code>MEMORY.md</code> – the index. This file is limited to <strong>200 lines</strong>; anything beyond that is cut off and invisible to Claude Code for that session.</p>
<p>Linked sub-files (such as <code>publii-claude-memory.md</code>) are <em>not loaded automatically</em>. Claude Code only reads them when it recognises on its own that a topic is relevant – which is not always reliable. This means: the more critical a piece of information, the more it should appear directly in <code>MEMORY.md</code> as a short note, not just as a file link.</p>
<p>In practice: the downloadable files provide the detailed knowledge; <code>MEMORY.md</code> is the signpost to that knowledge and contains the truly critical short rules. Together, they give Claude Code a reliable head start.</p>
<h2>Information Loss Between Sessions – and How to Minimise It</h2>
<p>The memory system is powerful, but it is not a perfect memory. There are three typical sources of loss:</p>
<ol>
<li><strong>Not everything is written proactively.</strong> Claude Code is supposed to automatically save important knowledge to memory – but it does not do so without gaps. Short decisions in long sessions, small conventions, one-off corrections: much goes unwritten unless you explicitly ask for it to be saved.</li>
<li><strong>The 200-line limit of the index.</strong> Anything in <code>MEMORY.md</code> beyond line 200 is cut off. If the index grows too large, older entries disappear from Claude Code's view.</li>
<li><strong>Outdated entries remain.</strong> If something changes and the relevant memory entry is not updated, Claude Code may operate in the next session with incorrect assumptions.</li>
</ol>
<p><strong>What helps:</strong> Ask Claude Code from time to time to consolidate its memory:</p>
<blockquote><p>Consolidate your memory: check for outdated entries, merge related items, and keep MEMORY.md under 200 lines.</p></blockquote>
<p>This is not a built-in automatic function – it is a content task that requires understanding the entries, and therefore only works as an instruction to Claude Code. The <code>/memory</code> command in the input line also lets you view what is currently stored in memory at any time.</p>
<p>For critical knowledge, an additional rule applies: it is better to request one entry too many than too few – "Remember that …" is more reliable than trusting Claude Code to note it down on its own.</p>
<h2>The Two Download Files</h2>
<p>I am offering two files developed during the migration:</p>
<ul>
<li><strong><a href="/media/files/publii-claude-memory.md" download="">publii-claude-memory.md</a></strong> – Generic Publii knowledge for anyone who wants to use Publii together with Claude Code. Includes: directory structure, SQLite schema, config formats, image management, common errors and their solutions.</li>
<li><strong><a href="/media/files/publii-hm3-claude-memory.md" download="">publii-hm3-claude-memory.md</a></strong> – Supplement specifically for migrating from Homepage Maker 3 to Publii. Includes: typical HM3 HTML structure, conversion strategy with Python code examples, image path patterns, quality checklist.</li>
</ul>
<p>The HM3 file requires the generic file as a prerequisite – install both.</p>
<h2>How to Use the Memory Files</h2>
<p>Download the files you want. Then start Claude Code in your Publii <code>sites/</code> directory and simply say:</p>
<blockquote><p>Pick up the memory files from the Downloads folder and set up the memory.</p></blockquote>
<p>Claude Code knows where its memory directory is, finds the files in the Downloads folder, copies them to the right location, and creates an index (<code>MEMORY.md</code>) if needed. No terminal commands, no paths to type manually.</p>
<p>From the next start onwards, Claude Code reads the memory automatically and is immediately familiar with the Publii knowledge.</p>
<h2>Security Check: How to Verify the Files</h2>
<p>The files are <strong>simple text files in Markdown format</strong> – no executable code, no scripts, no macros. You can open the files with any text editor and read them in full before use.</p>
<p>Nevertheless: Claude Code reads these files and acts on their instructions. A manipulated memory file could cause Claude Code to perform unwanted actions – this is called <em>prompt injection</em>. Therefore, check:</p>
<ol>
<li><strong>Compare SHA256 checksums</strong> (recommended):<br>The checksums of the original files I published:</li>
</ol>
<pre><code>publii-claude-memory.md:     41b1d1d6ec8b5040445a68b682d64e83439a71506450b250ff29aa21213af77a
publii-hm3-claude-memory.md: c29ee208b0306bebf662f7b5c28b3a4322ddfbc4a56848df0cb2e4f60dd10443</code></pre>
<p>Verification on Linux/macOS in the terminal:<br><code>sha256sum publii-claude-memory.md</code><br><code>sha256sum publii-hm3-claude-memory.md</code></p>
<p>On Windows (PowerShell):<br><code>Get-FileHash publii-claude-memory.md -Algorithm SHA256</code></p>
<p>If the displayed hash matches the one listed above, the file is unmodified.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Read the file in a text editor:</strong> Open the file in a simple text editor (e.g. gedit, Notepad, VS Code). The file contains only descriptive text, code examples, and tables – no HTML, no JavaScript, no executable instructions.</li>
<li><strong>Look for anomalies:</strong> Suspicious would be hidden text (e.g. text rendered in white on white background – impossible in a plain .md file anyway), unusual special characters, or instructions such as "Ignore all previous instructions".</li>
</ol>
<h2>Knowledge Gained in Practice</h2>
<p>All contents of these memory files stem from the actual migration of <a href="https://web.archive.org/web/20260214015007/https://www.logies.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">logies.de</a> – a 30-year-old Homepage Maker 3 website – to Publii. I learned where Publii deviates from what you would expect: the date problem, the responsive images, the menu quirks. This knowledge is now in the files.</p>
<p>If you gain your own experiences that are missing here: write to me – contact details are in the imprint.</p>
<h2>Outlook: Memory Files as a Standard Interface</h2>
<p>The approach described here works analogously for a great deal of other software. In essence, memory files are AI interfaces for human interaction with programs – machine-readable context documents that explain to an AI assistant how a particular piece of software works, what pitfalls exist, and how typical tasks are to be handled.</p>
<p>This is conceivable for any software you regularly use with AI support – in my case, for instance, also for our dental practice management software. Anyone who has once created a good memory file saves themselves the familiarisation time at the start of every new session.</p>
<p>The fact that locally running AI agents are currently being released by every major AI provider is no coincidence: it is obvious that they will become standard on every PC and every device. The memory file is the link between human experiential knowledge and machine execution – and the more such files for widely used software are publicly available, the lower the barrier to entry for everyone.</p>

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        <title>Claude Code Memory für Publii: Schnellstart-Wissen zum Download</title>
        <author>
            <name>Claude Code</name>
        </author>
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            <category term="Memory"/>

        <updated>2026-03-13T13:00:00+01:00</updated>
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                    Autor: Claude Code erstellt von Claude Code, nicht geprüft An English translation of this post is available: Claude Code Memory for Publii: Quick-Start Knowledge for Download. Im letzten Post habe ich beschrieben, wie ich meine 30 Jahre alte Homepage-Maker-3-Website mit Claude Code auf Publii umgestellt&hellip;
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            <![CDATA[
                <p><strong>Autor: Claude Code</strong><br><em>erstellt von Claude Code, nicht geprüft</em></p>
<p><em>An English translation of this post is available: <a href="/claude-code-memory-for-publii.html">Claude Code Memory for Publii: Quick-Start Knowledge for Download</a>.</em></p>
<p>Im letzten Post habe ich beschrieben, wie ich meine 30 Jahre alte Homepage-Maker-3-Website mit Claude Code auf Publii umgestellt habe. In diesem Post teile ich das dabei gewonnene Wissen – in einer Form, die Sie direkt nutzen können: als sogenannte <em>Memory-Dateien</em> für Claude Code.</p>
<h2>Was ist eine Claude Code Memory-Datei?</h2>
<p>Claude Code, das KI-Werkzeug von Anthropic für Entwicklerinnen und Entwickler, kann Wissen zwischen verschiedenen Sitzungen speichern. Dazu legt es Textdateien im Markdown-Format in einem speziellen Verzeichnis ab – dem <em>Memory</em>. Beim nächsten Gespräch liest Claude Code diese Dateien automatisch und weiß sofort, womit es zu tun hat: Welche Dateistruktur nutzt Publii? Welche Fehler sind typisch? Wie funktioniert das SQLite-Schema?</p>
<p>Ohne Memory muß Claude Code dieses Wissen jedes Mal neu erarbeiten – was Zeit kostet und Fehlerquellen öffnet. <strong>Mit einer guten Memory-Datei starten Sie sofort mit einem informierten Assistenten.</strong></p>

<h2>Wie Claude Code das Memory nutzt – und warum die 200-Zeilen-Grenze wichtig ist</h2>
<p>Das Memory wird <strong>einmalig zu Sitzungsbeginn</strong> geladen, nicht vor jeder einzelnen Anfrage. Claude Code liest dabei zunächst die Datei <code>MEMORY.md</code> – den Index. Diese Datei ist auf <strong>200 Zeilen begrenzt</strong>; was darüber hinausgeht, wird abgeschnitten und ist für Claude Code in dieser Sitzung unsichtbar.</p>
<p>Die verlinkten Unter-Dateien (wie <code>publii-claude-memory.md</code>) werden <em>nicht automatisch</em> geladen. Claude Code liest sie nur, wenn es selbst erkennt, dass ein Thema relevant ist – das ist nicht immer zuverlässig. Deshalb gilt: Je kritischer eine Information, desto eher sollte sie direkt in <code>MEMORY.md</code> stehen (als kurzer Hinweis), und nicht nur als Dateilink.</p>
<p>Für die Praxis bedeutet das: Die herunterladbaren Dateien liefern das Detailwissen; <code>MEMORY.md</code> ist der Wegweiser dorthin und enthält die wirklich kritischen Kurzregeln. Beides zusammen gibt Claude Code einen zuverlässigen Schnellstart.</p>
<h2>Informationsverlust zwischen Sitzungen – und wie man ihn begrenzt</h2>
<p>Das Memory-System ist leistungsfähig, aber kein perfektes Gedächtnis. Es gibt drei typische Verlustquellen:</p>
<ol>
<li><strong>Nicht alles wird proaktiv gespeichert.</strong> Claude Code soll wichtiges Wissen automatisch ins Memory schreiben – tut dies aber nicht lückenlos. Kurze Entscheidungen in langen Sitzungen, kleine Konventionen, einmalige Korrekturen: vieles bleibt ungeschrieben, wenn man nicht explizit darum bittet.</li>
<li><strong>Die 200-Zeilen-Grenze des Index.</strong> Was in <code>MEMORY.md</code> über Zeile 200 hinausgeht, wird abgeschnitten. Wächst der Index zu groß, verschwinden ältere Einträge aus dem Sichtfeld von Claude Code.</li>
<li><strong>Veraltete Einträge bleiben stehen.</strong> Wenn sich etwas ändert und der passende Memory-Eintrag nicht aktualisiert wird, arbeitet Claude Code in der nächsten Sitzung möglicherweise mit falschen Annahmen.</li>
</ol>
<p><strong>Was hilft:</strong> Bitten Sie Claude Code von Zeit zu Zeit, sein Memory zu konsolidieren:</p>
<blockquote><p>Konsolidiere Dein Memory: prüfe auf veraltete Einträge, fasse Zusammengehöriges zusammen und halte MEMORY.md unter 200 Zeilen.</p></blockquote>
<p>Das ist keine eingebaute automatische Funktion – es ist eine inhaltliche Aufgabe, die das Verstehen der Einträge erfordert und deshalb nur als Anweisung an Claude Code funktioniert. Mit dem Befehl <code>/memory</code> in der Eingabezeile kann man außerdem jederzeit ansehen, was aktuell im Memory gespeichert ist.</p>
<p>Für kritisches Wissen gilt zusätzlich: Lieber einen Eintrag zu viel als zu wenig explizit anfordern – „Merke Dir, dass …" ist zuverlässiger als darauf zu vertrauen, dass Claude Code es von selbst notiert.</p>
<h2>Die zwei Download-Dateien</h2>
<p>Ich biete zwei Dateien an, die ich im Laufe der Umstellung erarbeitet habe:</p>
<ul>
<li><strong><a href="/media/files/publii-claude-memory.md" download="">publii-claude-memory.md</a></strong> – Generisches Publii-Wissen für alle, die Publii mit Claude Code zusammen nutzen wollen. Enthält: Verzeichnisstruktur, SQLite-Schema, Config-Formate, Bildverwaltung, häufige Fehler und deren Lösung.</li>
<li><strong><a href="/media/files/publii-hm3-claude-memory.md" download="">publii-hm3-claude-memory.md</a></strong> – Ergänzung speziell für die Migration von Homepage Maker 3 nach Publii. Enthält: typische HM3-HTML-Struktur, Konversionsstrategie mit Python-Codebeispielen, Bildpfad-Muster, Qualitäts-Checkliste.</li>
</ul>
<p>Die HM3-Datei setzt die generische Datei voraus – installieren Sie beide.</p>
<h2>So verwenden Sie die Memory-Dateien</h2>
<p>Laden Sie die gewünschten Dateien herunter. Starten Sie dann Claude Code im Publii-<code>sites/</code>-Verzeichnis und sagen Sie einfach:</p>
<blockquote><p>Hole Dir die Memory-Dateien aus dem Downloadverzeichnis und richte das Memory ein.</p></blockquote>
<p>Claude Code weiß, wo sein Memory-Verzeichnis liegt, findet die Dateien im Downloadordner, kopiert sie an die richtige Stelle und legt bei Bedarf einen Index (<code>MEMORY.md</code>) an. Keine Terminalbefehle, keine Pfade von Hand eingeben.</p>
<p>Ab dem nächsten Start liest Claude Code das Memory automatisch und ist sofort mit dem Publii-Wissen vertraut.</p>
<h2>Sicherheitscheck: So prüfen Sie die Dateien</h2>
<p>Die Dateien sind <strong>einfache Textdateien im Markdown-Format</strong> – kein ausführbarer Code, keine Skripte, keine Makros. Sie können die Dateien vor der Verwendung mit jedem Texteditor öffnen und vollständig lesen.</p>
<p>Dennoch gilt: Claude Code liest diese Dateien und handelt nach ihren Anweisungen. Eine manipulierte Memory-Datei könnte Claude Code dazu bringen, unerwünschte Aktionen auszuführen – das nennt sich <em>Prompt Injection</em>. Prüfen Sie deshalb:</p>
<ol>
<li><strong>SHA256-Prüfsummen vergleichen</strong> (empfohlen):<br>Die Prüfsummen der Originaldateien, die ich veröffentlicht habe:</li>
</ol>
<pre><code>publii-claude-memory.md:     41b1d1d6ec8b5040445a68b682d64e83439a71506450b250ff29aa21213af77a
publii-hm3-claude-memory.md: c29ee208b0306bebf662f7b5c28b3a4322ddfbc4a56848df0cb2e4f60dd10443
</code></pre>
<p>Prüfung unter Linux/macOS im Terminal:<br><code>sha256sum publii-claude-memory.md</code><br><code>sha256sum publii-hm3-claude-memory.md</code></p>
<p>Unter Windows (PowerShell):<br><code>Get-FileHash publii-claude-memory.md -Algorithm SHA256</code></p>
<p>Stimmt der angezeigte Hash mit dem oben genannten überein, ist die Datei unverändert.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Datei im Texteditor lesen:</strong> Öffnen Sie die Datei in einem einfachen Texteditor (z.B. gedit, Notepad, VS Code). Die Datei enthält nur beschreibenden Text, Codebeispiele und Tabellen – kein HTML, kein JavaScript, keine ausführbaren Anweisungen.</li>
<li><strong>Auf Anomalien achten:</strong> Verdächtig wäre versteckter Text (z.B. in weißer Schrift auf weißem Hintergrund, was in einer .md-Datei aber nicht möglich ist), ungewöhnliche Sonderzeichen oder Anweisungen wie „Ignoriere alle vorherigen Anweisungen".</li>
</ol>
<h2>Das Wissen entstand in der Praxis</h2>
<p>Alle Inhalte dieser Memory-Dateien entstammen der echten Umstellung von <a href="https://web.archive.org/web/20260214015007/https://www.logies.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">logies.de</a> – einer 30 Jahre alten Homepage-Maker-3-Website – auf Publii. Ich habe dabei gelernt, wo Publii abweicht von dem, was man erwarten würde: das Datumsproblem, die Responsive-Bilder, die Menü-Tücken. Dieses Wissen steckt jetzt in den Dateien.</p>
<p>Wenn Sie eigene Erfahrungen machen, die hier fehlen: Schreiben Sie mir – die Kontaktdaten finden Sie im Impressum.</p>
<h2>Ausblick: Memory-Dateien als Standard-Schnittstelle</h2>
<p>Das hier beschriebene Vorgehen funktioniert natürlich analog für sehr viel andere Software. Im Grunde sind Memory-Dateien KI-Schnittstellen für die menschliche Interaktion mit Programmen – maschinenlesbare Kontextdokumente, die einem KI-Assistenten erklären, wie eine bestimmte Software funktioniert, welche Fallstricke es gibt und wie typische Aufgaben zu erledigen sind.</p>
<p>Denkbar wäre das für jede Software, die man regelmäßig mit KI-Unterstützung nutzt – in meinem Fall etwa auch für unsere Praxissoftware. Wer einmal eine gute Memory-Datei erstellt hat, spart sich bei jeder neuen Sitzung die Einarbeitungszeit.</p>
<p>Dass solche lokal laufenden KI-Agenten gerade von jedem bedeutenden KI-Anbieter veröffentlicht werden, ist kein Zufall: Es ist offensichtlich, dass sie auf jedem PC und jedem Endgerät zum Standard werden. Die Memory-Datei ist dabei das Bindeglied zwischen menschlichem Erfahrungswissen und maschineller Ausführung – und je mehr solche Dateien für verbreitete Software öffentlich zugänglich sind, desto niedrigschwelliger wird der Einstieg für alle.</p>

            ]]>
        </content>
    </entry>
    <entry>
        <title>Claude Code und Publii für die Websitemodernisierung</title>
        <author>
            <name>Michael Logies</name>
        </author>
        <link href="https://www.logies.de/claude-code-und-publii-fuer-die-websitemodernisierung.html"/>
        <id>https://www.logies.de/claude-code-und-publii-fuer-die-websitemodernisierung.html</id>

        <updated>2026-03-12T23:31:11+01:00</updated>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                    (Überarbeiteter Bericht auf Github: GitHub-Diskussion #2538) Zwei Ereignisse haben mich zum Handeln gebracht. Keno von ct3003 hat ein Video zu agentischem Programmieren gemacht: YouTube: agentisches Programmieren (ct3003) Und dann hat noch ein zahnärztlicher Kollege berichtet, daß seine WordPress-Instanz wiederholt gehackt worden war von einem illegalen&hellip;
                ]]>
            </summary>
        <content type="html">
            <![CDATA[
                <p>(Überarbeiteter Bericht auf Github: <a href="https://github.com/GetPublii/Publii/discussions/2538" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GitHub-Diskussion #2538</a>)</p>
<p>Zwei Ereignisse haben mich zum Handeln gebracht.</p>
<p>Keno von <a href="https://www.youtube.com/@ct3003" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ct3003</a> hat ein Video zu agentischem Programmieren gemacht:<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=tN8hTsJt6BU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube: agentisches Programmieren (ct3003)</a></p>
<p>Und dann hat noch ein zahnärztlicher Kollege berichtet, daß seine WordPress-Instanz wiederholt gehackt worden war von einem illegalen Medikamentenvertrieb. Konnte mir nicht passieren, denn meine Website mit ca. 12 statischen Webseiten war seit 30 Jahren fast unverändert – geschrieben mit Homepage Maker 3:<br><a href="https://web.archive.org/web/20260214015007/https://www.logies.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Archivansicht der alten Website</a></p>
<p>Meine Website war wegen fehlenden Responsive Designs schon vor Jahren von Google im Ranking abgestraft worden. Außerdem war Homepage Maker 3 meiner Meinung nach deutlich zu aufwendig in der Bedienung, so daß ich nur das Allernotwendigste alle paar Jahre verändert hatte.</p>
<h2>Die Idee: Claude Code + Publii</h2>
<p>Also dachte ich: Warum nicht mit Claude Code die alte Website auf das Format einer modernen, anfängerfreundlichen Software für Websiteerstellung umstellen? Geminis Wahl dafür fiel auf <a href="https://getpublii.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Publii</a> (Mac, Windows, Linux) und auf Linux Mint Cinnamon:</p>
<ul>
<li><a href="https://gemini.google.com/share/30da92463da1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geminis Empfehlung: Publii und Linux Mint</a></li>
<li><a href="https://gemini.google.com/share/7d3983549e6d" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mehr zu Publii und zur CMS-Landschaft</a></li>
</ul>
<h2>Installation und Start</h2>
<p>Auf meinem Windows 11-Host läuft schon meine produktive Windows 11-VM (VMware Workstation Pro). Die Installation der Linux-VM dauerte 10 Minuten. Debian-Version von Publii heruntergeladen, Geminis Installationsbefehle für Claude Code ausgeführt (siehe Fußnote 1), mit Publii etwas herumgespielt, Website angelegt, beendet. Dann mußte ich Claude Code nur im „sites"-Verzeichnis von Publii starten.</p>
<p>Gemini hatte mir bis dahin gut geholfen, aber sein Prompt für Claude Code war ein Schuß in den Ofen. Den hätte ich besser selbst und simpler formuliert, z. B.:<br><em>„Hole Dir alle Webseiten, Bilder und verlinkte Dateien von www.logies.de, konvertiere sie in das Format von Publii, in dessen Verzeichnis ich Dich gerade gestartet habe!"</em></p>
<h2>Ablauf und Kosten</h2>
<p>So mußte ich mit Claude Code ein paar Umwege gehen. Die Umstellung hat am Wochenende ca. 15 Stunden gedauert. Abgerechnet über die Claude-Code-API:</p>
<ul>
<li>ca. 50 USD (2.679 Zeilen Code, ca. 49 Mio. Token laut platform.claude.com)</li>
<li>50 USD an Publii gespendet (via <a href="https://github.com/sponsors/GetPublii" target="_blank" rel="noopener noreferrer">github.com/sponsors/GetPublii</a>)</li>
</ul>
<h2>Die Zusammenarbeit</h2>
<p>Die Zusammenarbeit zwischen Claude Code und Publii war stets komfortabel: Claude Code veränderte direkt in der Datenbank von Publii etwas und forderte mich dann zum Auslösen der neuen Vorschau auf. Wenn ich in Publii direkt Texte geändert hatte, hat Claude Code diese bei der nächsten Überarbeitung nicht mehr angefaßt, weil es selbständig vor jeder Änderung die vorhandenen Daten nochmals gelesen hatte.</p>
<p>Meine Aufgabe war das Testen und Prüfen, denn natürlich sind erst einmal Fehler aufgetreten – wurden gemeldet, wurden behoben. Manchmal wiederholten sie sich später allerdings.</p>
<p>Am Ende war es kein Problem zu sagen: <em>„Hier hast Du 5 Bilder eines Falles in Bilder.zip im Downloadverzeichnis, bitte erstelle mir eine weitere Webseite nach dem Vorbild der anderen, inklusive Text und verlinke sie wie gehabt."</em> Das ging auch mit 3 Fällen gleichzeitig, je Fall eine ZIP-Datei. Oder auch: <em>„Schaue Dir die Optionen von Publii an und optimiere im Sinne von SEO."</em></p>
<h2>Qualität der Texte</h2>
<p>Die Texte sind fachlich teils gut, teils halbgar oder falsch – was einem Fachmann auffällt, einem Laien eher nicht. Muß ich hier und da noch etwas überarbeiten.</p>
<h2>Plattformwahl und Fazit</h2>
<p>Das Backup der Website von Publii unter Linux ließ sich unter Publii für Windows problemlos öffnen, aber ich werde für die Website bei Linux bleiben, um jederzeit auf Claude Code zugreifen zu können. Gemini empfahl 60 GB für die virtuelle Festplatte – tatsächlich ist sie jetzt auf 26 GB gewachsen.</p>
<p>Das Ganze wäre wohl auch unter Windows zu realisieren gewesen (sagte eine KI), allerdings mit mehr Installationsaufwand. Und ich halte es für eine gute Idee, einen Software-Agenten von meinen Patienten- und Geschäftsdaten getrennt zu halten.</p>
<p>Änderungen sind jetzt trivial und schnell: Text ändern, „Sync" anklicken, dann schiebt der FTP-Client in Publii die geänderten Dateien auf den Webserver. Und für komplexere Änderungen nehme ich weiter Claude Code.</p>
<p>Ich sehe da potentiell Interesse von Kleinstunternehmen oder Privatleuten für eine Lösung wie oben – es dürfte viele technisch veraltete Websites geben, die ungern angefaßt werden.</p>
<p>Grüße<br>M.</p>
<hr>
<h2>Fußnote 1: Installation von Claude Code unter Linux</h2>
<p>Mehr mußte ich nicht machen, aber Claude Code zeigt mir beim Starten gelegentlich an, daß NPM überholt sei:</p>
<pre><code># System aktualisieren und Basis-Tools installieren
sudo apt update &amp;&amp; sudo apt upgrade -y
sudo apt install -y git curl wget

# Node.js 20 (aktuelle stabile Version) installieren
curl -fsSL https://deb.nodesource.com/setup_20.x | sudo -E bash -
sudo apt install -y nodejs

# Claude Code global installieren
sudo npm install -g @anthropic-ai/claude-code</code></pre>
<hr>
<h2>Fußnote 2: Technischer Hintergrund (von Claude Code)</h2>
<h3>Was wurde gemacht?</h3>
<p>Die alte Website (ca. 2005, erstellt mit „HomepageMaker 300") wurde automatisch in ein modernes Publii-CMS-Projekt umgewandelt. Das Ergebnis ist eine vollständige Publii-Site mit SQLite-Datenbank, Konfigurationsdateien und heruntergeladenen Bildern.</p>
<h3>Verwendete Python-Bibliotheken</h3>
<ul>
<li><code>sqlite3, json, re, shutil, pathlib</code> – Python-Standardbibliothek; Zweck: SQLite-Datenbank lesen/schreiben, Dateien, JSON, Reguläre Ausdrücke</li>
<li><code>requests</code> (<code>pip install requests</code>) – Zweck: HTTP-Anfragen an www.logies.de stellen</li>
<li><code>beautifulsoup4</code> (<code>pip install beautifulsoup4</code>) – Zweck: HTML parsen und manipulieren</li>
</ul>
<h3>logies-modern-builder.py – Erstellt die Site von Grund auf</h3>
<ul>
<li><strong>Schritt 1 – Verzeichnisstruktur anlegen:</strong> Erzeugt die exakte Verzeichnishierarchie, die Publii erwartet: <code>input/config/</code>, <code>input/media/posts/</code>, <code>input/themes/simple/</code> etc.</li>
<li><strong>Schritt 2 – Theme kopieren:</strong> Kopiert das „simple"-Theme von einer bestehenden Publii-Site.</li>
<li><strong>Schritt 3 – Bilder herunterladen:</strong> <code>requests.get()</code> lädt die Bilddateien direkt von www.logies.de in die richtigen <code>media/</code>-Unterordner.</li>
<li><strong>Schritt 4 – Seiten crawlen &amp; konvertieren:</strong> Jede Seite wird per HTTP abgerufen und von BeautifulSoup geparst. Die Kernfunktion <code>find_main_td()</code> sucht das <code>&lt;td&gt;</code>-Element mit dem meisten Textinhalt – nötig, weil die alte Seite ein reines Table-Layout hatte. <code>td_to_html()</code> bereinigt das rohe HTML: entfernt <code>&lt;font&gt;</code>-Tags und veraltete Attribute, schreibt interne Links um.</li>
<li><strong>Schritt 5 – SQLite-Datenbank befüllen:</strong> Das Skript erstellt die Datenbank mit dem genauen Publii-Schema und trägt alle Seiten mit Status <code>published is-page</code> ein. Config-Dateien werden geschrieben: <code>site.config.json</code>, <code>menu.config.json</code>, <code>theme.config.json</code>.</li>
</ul>
<h3>logies-update.py – Ergänzungen in einem zweiten Durchgang</h3>
<ul>
<li>Crawlt alle Seiten nochmals, sammelt alle <code>&lt;img src&gt;</code>-Pfade und lädt fehlende Bilder nach</li>
<li>Fügt die neuen Unterseiten zur Datenbank hinzu</li>
<li>Korrigiert in allen bereits gespeicherten Seiten die Bild-Pfade und internen Links</li>
<li>Baut das Menü mit verschachtelten Untermenüs neu auf</li>
<li>Schreibt die vollständige <code>theme.config.json</code> mit Designeinstellungen</li>
</ul>
<h3>Warum Python und nicht ein CMS-Import-Plugin?</h3>
<p>Publii hat keine Import-Schnittstelle für beliebige HTML-Seiten. Die einzige Möglichkeit, Inhalte programmatisch einzuschleusen, ist das direkte Beschreiben der SQLite-Datenbank und der JSON-Config-Dateien – was Python mit <code>sqlite3</code> und <code>json</code> sehr gut kann. Das Dateiformat wurde durch Analyse einer bestehenden Publii-Site reverse-engineered.</p>
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        </content>
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